Protokoll zur 2. SGA-Sitzung am Montag, 15.5.2017

Anliegen der Direktion

Zur Diskussion wird gestellt, ob anstelle der „Kulturreisen“ in der Oberstufe wieder der Fokus auf „Sprachreisen“ gelegt werden soll. Vor allem die Sprachenlehrer der Schule sprechen sich für eine Wiedereinführung, etwa in Spanisch und Französisch, aus, weil diese Reisen auch zur Profilbildung des neusprachlichen Zweigs wesentlich beitragen würden. Sinnvoll wäre – aufgrund des besseren Wissensstandes der SchülerInnen – Sprachreisen erst in der 7. Klasse durchzuführen, weshalb die Wienwoche in die 6. Klasse vorverschoben werden müsste. Diese Umstellung würde ab nächstem Schuljahr die derzeitigen 5. Klassen betreffen.

Die Schülervertretung würde es gutheißen, die Rovinj-Reise des Nawi-Zweiges in die 7. Klasse zu verlegen.

Ein Problem bei der Terminumstellung könnte laut Dir. P. Karer sein, dass die Termine für die Wienwoche für das nächste Jahr ev. schon ausgebucht sind oder aber die Buchung für Rovinj im nächsten Jahr nicht mehr verschiebbar ist. Dir. P. Karer wird sich um beide Terminisierungen kümmern.

Unter der Voraussetzung, dass der Wechsel aus organisatorischen bzw. terminlichen Gründen möglich ist, stimmt der SGA dem Vorhaben zu. (Abstimmungsergebnis: einstimmig)

 

Wie in der 1. SGA-Sitzung schon diskutiert, werden die schulautonomen Tage im nächsten Schuljahr wie folgt festgelegt:

27.10.   vom LSR für schulfrei erklärt

30.4.      vom LSR für schulfrei erklärt

1.6.         vom LSR als schulautonomer freier Tag empfohlen sowie

3.11.      vom SGA erwünscht

11.5.      vom SGA erwünscht

(Abstimmungsergebnis: einstimmig)

 

Dir. P. Karer berichtet, dass die Busunternehmen, die unsere SchülerInnen nach Hause bringen, am letzten Schultag (Freitag, 7. Juli) dem Umstand, dass das Unterrichtsende bereits nach dem Schulgottesdienst und der Zeugnisvergabe erheblich früher ist, nicht Rechnung tragen können und erst nach der 6. Einheit für Transporte zur Verfügung stehen. Sinnvoll sei daher, dass der Schulschluss für die SchülerInnen bereits am Donnerstag, 8. Juli, nach der 6. Einheit erfolgt und am Freitag eine Lehrerabschlusskonferenz stattfindet.  (Abstimmungsergebnis: einstimmig)

Das neue Zeitmodell, das ab nächstem Jahr den Dachsberger Schulalltag prägen soll, steht in seinen Grundfesten fix; es gibt nur mehr kleinere organisatorische Unsicherheiten. Probleme gibt es z.B.  bei der Lehrerkoppelung bei 3-Stunden-Fächern (1 mal 80min u. 1 mal 40min), etwa bei Gegenständen wie L und F, die sich über mehrere Jahre ziehen. Hierbei sind kleinere Adaptierungen bzw. Optimierungen nötig, damit diese Koppelungen, die im herkömmlichen System bis zu sechs Lehrer betreffen, einfacher werden. Mit diesen Verbesserungen soll ins neue Schuljahr gestartet werden. Ziel ist, dass Schule einerseits interessanter und individueller wird, andererseits aber auch die Eigenverantwortung der SchülerInnen gefördert wird. Wichtig wird auch der verantwortungsvolle Umgang des Lehrkörpers mit diesem neuen System sein.

Der Antrag, ob das neue Zeitmodell für ein Schuljahr probeweise eingeführt wird, wird einstimmig beschlossen.

 

Anliegen der Schülervertretung

Die SV gibt an, dass sich viele SchülerInnen einen Getränkeautomaten in Dachsberg wünschen; eine mögliche Variante sei die Aufstellung eines Biogetränkeautomaten der Fa. Höllinger mit PET-Flaschen. Dir. P. Karer wird sich informieren.

Weiters stellt die SV fest, dass die letzte Klassensprechersitzung bereits im November stattgefunden hat. Die Klassenvertreter würden aber noch gerne ein Treffen einberufen, etwa um über das neue Zeitmodell zu reden.  Dir. P. Karer wird mit der SV diesbezüglich einen Termin vereinbaren.

Die SV wünscht sich einen Projekttag für die Oberstufe. Es gibt Angebote von der AKS oder der UHS, einen Rhetorik-Workshop abzuhalten. Dir. P. Karer signalisiert grundsätzliche Zustimmung, hält aber fest, dass ein Projekttag nur von parteiunabhängigen Vereinigungen organisiert werden soll. In Betracht gezogen werden könnte möglicherweise ein Tag in der vorletzten Schulwoche, Dir. P. Karer wird mögliche Termine mit dem Dachsberger Kalender abgleichen.

Es wird weiters angefragt, ob es in Ordnung sei, einer Bitte der AKS, mit der SV ein Interview zum künftigen neue Zeitmodell zu führen, stattzugeben, was Dir. P. Karer selbstverständlich erlaubt.

Die SV fragt nach, wie weit die Organisation eines SchülerInnen-Feedbacks über SQA-online (z.B. durch das WPG Informatik) schon gediehen ist. Dir. P. Karer schlägt vor, dass jede Klasse drei Fächer wählen könnte und man aus dem umfangreichen SQA-Fragebogen zur besseren Übersicht 15 Fragen herausnehmen könnte. Dir. P. Karer wird sich mit Prof. Reichenberger (WPG Informatik) absprechen und die SV wird passende Fragen auswählen.

Laut SV gibt es nächstes Jahr die Möglichkeit, eine Podiumsdiskussion mit prominenten Teilnehmern in Dachsberg zu organisieren; LH Stelzer und  Irmgard Griss haben der SV ihr Kommen in Aussicht gestellt bzw. sogar zugesagt. Gemeinsam mit Dir. P. Karer soll in nächster Zeit ein Termin Ende März 2018 festgelegt werden.

Die Unterstufensprecherin bittet ebenfalls um die Abhaltung einer Klassensprechersitzung für die Unterstufe – Dir. P. Karer wird sich um einen Termin kümmern.

 

Anliegen der Elternvertretung

Die EV stellt fest, dass immer früher Bedarf besteht, unsere SchülerInnen die richtige Verwendung des Internets zu lehren, sie auf die Gefahren hinzuweisen und sie im Umgang mit sozialen Medien zu schulen.

Dir. P. Karer erklärt, dass  für die 3. Klassen ab Herbst der Workshop „Click & Check“ wieder abgehalten wird, dass es aber auch heuer noch einen Vortrag für die jetzigen 3. Klassen über Safer Internet geben wird. Derzeit entstehe auch eine Handreichung unserer Schule für das Verhalten in sozialen Netzwerken. („Ehrenkodex“). Zu überlegen sei, wie bereits in den ersten beiden Schulstufen eine geeignete Schulung erfolgen könnte, da – wie auch der EV einbringt – das Problem „immer jünger werde“. Dir. P. Karer wird mit der Polizei (Veranstalter von „Click & Check“) über geeignete Schulungen sprechen.

 
 

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